Giacomo Vogel
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Giacomo Vogel: Was über Jürgen Vogels Sohn und seine Karriere bekannt ist

Giacomo Vogel ist vor allem als Sohn des bekannten deutschen Schauspielers Jürgen Vogel bekannt, hat sich beruflich jedoch bewusst für einen anderen Weg entschieden. Statt vor der Kamera zu stehen, baute er gemeinsam mit seinem Bruder Ritchie eine Karriere in der Gastronomie auf. Besonders in Berlin wurde der Name der beiden mit modernen Café- und Gastronomiekonzepten verbunden. Öffentliches Interesse entsteht deshalb nicht nur durch seine familiäre Verbindung zu einem bekannten Schauspieler, sondern auch durch seinen eigenen beruflichen Werdegang.

Wer ist Giacomo Vogel?

Giacomo Vogel wurde am 14. Juli 1989 in Berlin geboren, wie aus öffentlich zugänglichen Unternehmensangaben hervorgeht. Bekannt wurde er einem breiteren Publikum insbesondere durch seine Verbindung zu Jürgen Vogel. Dabei ist die familiäre Situation etwas differenzierter, als es die häufig verwendete Bezeichnung „Jürgen Vogels Sohn“ vermuten lässt: Jürgen Vogel adoptierte Giacomo und dessen älteren Bruder Ritchie, nachdem er Giacomos Mutter geheiratet hatte.

Seine eigene berufliche Entwicklung verlief anschließend weitgehend unabhängig von der Schauspielkarriere seines Vaters. Giacomo entschied sich für die Gastronomie und arbeitete gemeinsam mit seinem Bruder an verschiedenen Konzepten in Berlin. Damit entstand für ihn ein berufliches Profil, das nicht ausschließlich über seine berühmte Familie definiert wird.

Jürgen Vogels Sohn mit einem eigenen Karriereweg

Dass Giacomo Vogel nicht Schauspieler wurde, ist durchaus bemerkenswert. Schließlich gehört Jürgen Vogel seit Jahrzehnten zu den bekannten deutschen Schauspielern und hat zahlreiche Film- und Fernsehrollen übernommen. Für Giacomo war eine Karriere vor der Kamera jedoch keine ernsthafte Option. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel erklärte er 2018 gemeinsam mit Blick auf seinen Bruder sinngemäß, dass ihnen dafür das entsprechende Talent fehle.

Interessanterweise hatte Jürgen Vogel dennoch einen indirekten Einfluss auf den beruflichen Weg seines Sohnes. Als Giacomo etwa 15 Jahre alt war, arbeitete er in einem Restaurant, in dem sein Vater früher selbst als Schüler gejobbt hatte. Dort lernte er einfache Aufgaben des Gastronomiealltags kennen und sammelte erste praktische Erfahrungen.

Giacomo Vogel und die Karriere in der Gastronomie

Die Gastronomie entwickelte sich schließlich zum Mittelpunkt von Giacomos beruflichem Leben. Gemeinsam mit seinem Bruder Ritchie eröffnete er 2012 ihr erstes Café in Berlin. Das gemeinsame Konzept „What do you fancy love?“ wurde anschließend zu einem wichtigen Bestandteil ihrer unternehmerischen Aktivitäten.

Im Jahr 2018 berichtete der Tagesspiegel, dass das Café in Potsdam bereits der siebte Gastronomiestandort der Brüder war. Giacomo war dabei stärker in den täglichen Betrieb eingebunden. Dazu gehörten unter anderem Personalgespräche, organisatorische Aufgaben und die Lösung praktischer Probleme vor Ort. Sein Bruder Ritchie übernahm dagegen stärker gestalterische Aufgaben rund um Design, Planung und Einrichtung.

„What do you fancy love?“ wurde zum bekannten Konzept

Ein besonders wichtiger Name in Giacomo Vogels beruflicher Geschichte ist „What do you fancy love?“. Das Berliner Konzept wurde 2012 von Giacomo und Ritchie Vogel gegründet und setzte auf Bagels, Kuchen, Smoothies und weitere moderne Snacks. Auch das Angebot an gesunden Speisen sollte nach Aussage Giacomos nicht auf Kosten des Geschmacks gehen.

Das Konzept wurde in Berlin weiter ausgebaut. 2018 beschrieb der Tagesspiegel mehrere Standorte, darunter Cafés in Charlottenburg und Berlin-Mitte sowie einen damaligen Standort in Potsdam. Der Potsdamer Ableger öffnete 2018, wurde allerdings bereits etwa ein Jahr später wieder geschlossen.

Diese Entwicklung zeigt auch, dass bei älteren Artikeln zwischen damaligen und heutigen Geschäftsverhältnissen unterschieden werden sollte. Ein Café, das 2018 zu einem Unternehmen gehörte, muss nicht automatisch heute noch unter demselben Namen oder am gleichen Standort bestehen.

Welche Rolle spielt Ritchie Vogel?

Ritchie Vogel ist Giacomos älterer Bruder und gleichzeitig sein langjähriger Geschäftspartner. Die beiden arbeiteten gemeinsam an verschiedenen Gastronomiekonzepten und teilten dabei teilweise ihre Aufgaben. Während Giacomo stärker mit dem operativen Tagesgeschäft verbunden war, kümmerte sich Ritchie laut früheren Berichten stärker um Design und Einrichtung.

Neben „What do you fancy love?“ wurden in Medienberichten weitere Projekte der Brüder genannt, darunter „Coffee drink your monkey?“, „Journey into the Night“ und „A Never Ever Ending Love Story“. Dadurch entwickelte sich aus einem einzelnen Café ein breiteres gastronomisches Engagement.

Die Verbindung zwischen Giacomo Vogel und seinem Vater

Trotz seiner eigenständigen Karriere blieb die Verbindung zu Jürgen Vogel ein Teil seiner öffentlichen Geschichte. Die Beziehung zwischen Vater und Sohn wurde beispielsweise bei einem gemeinsamen Jaguar-Event in Berlin im Jahr 2018 sichtbar. Dort nahmen beide an einer Fahrchallenge teil. Giacomo konnte sich bei diesem Wettbewerb gegen seinen Vater durchsetzen.

Auch im Alltag scheint die Unterstützung durch den Vater zumindest während der Anfangsphase des ersten gastronomischen Projekts eine Rolle gespielt zu haben. Giacomo erzählte dem Tagesspiegel humorvoll, dass Jürgen Vogel bei der Eröffnung des ersten Lokals eine ungewöhnliche Aufgabe übernommen habe: Er sollte eine Zeit lang vor dem Café sitzen, Kaffee trinken und freundlich aussehen.

Was macht Giacomo Vogel heute?

Bei aktuellen geschäftlichen Angaben lässt sich feststellen, dass Giacomo Vogel weiterhin mit Unternehmen aus dem Gastronomiebereich verbunden ist. Eine öffentlich zugängliche Unternehmensdatenbank führt ihn 2026 unter anderem als Geschäftsführer der Appletree Gastro GmbH. Außerdem wird er als Geschäftsführer der 2026 eingetragenen Lovestory Franchise Café GmbH aufgeführt. Deren Unternehmenszweck umfasst die Entwicklung und Lizenzierung eines standardisierten Café-Geschäftsmodells für Franchisenehmer.

Das ist besonders interessant, weil es darauf hindeutet, dass sich seine unternehmerische Tätigkeit über den klassischen Betrieb einzelner Cafés hinaus entwickelt hat. Gleichzeitig sollte man bei aktuellen Informationen zwischen einer offiziellen Handelsregisterangabe und Aussagen über konkrete Restaurantstandorte unterscheiden.

Wie privat lebt Jürgen Vogels Sohn?

Im Vergleich zu seinem Vater hält sich Giacomo Vogel weitgehend aus der öffentlichen Unterhaltungswelt heraus. Es gibt zwar Medienberichte über seine Familie und seine berufliche Tätigkeit, doch sein Privatleben steht deutlich weniger im Mittelpunkt. Deshalb sollten Angaben zu aktuellen Beziehungen, Kindern oder anderen persönlichen Details nur dann als Fakten dargestellt werden, wenn sie durch belastbare öffentliche Quellen bestätigt sind.

Für einen seriösen Biografieartikel ist diese Unterscheidung wichtig. Gerade bei Personen, die nicht selbst regelmäßig in der Öffentlichkeit auftreten, kursieren online häufig unbestätigte Angaben. Die besser belegte Geschichte von Giacomo Vogel betrifft seine Familie, seine Gastronomieprojekte und seine unternehmerische Tätigkeit.

Warum ist Giacomo Vogel interessant?

Das öffentliche Interesse an Giacomo Vogel hat zunächst einen einfachen Grund: Sein Name ist eng mit Jürgen Vogel verbunden. Gleichzeitig erzählt seine Biografie eine eigene Geschichte. Er hatte die Möglichkeit, vom Bekanntheitsgrad seines Vaters zu profitieren, entschied sich beruflich aber nicht für die Schauspielerei.

Stattdessen baute er zusammen mit seinem Bruder Ritchie eigene gastronomische Projekte auf. Die Entwicklung von einem ersten Café im Jahr 2012 zu mehreren Konzepten und späteren geschäftlichen Beteiligungen zeigt einen langfristigen unternehmerischen Weg.

Fazit

Giacomo Vogel ist weit mehr als lediglich Jürgen Vogels Sohn. Der 1989 geborene Berliner wurde von Jürgen Vogel adoptiert und entwickelte sich beruflich unabhängig von der Schauspielkarriere seines Vaters. Gemeinsam mit seinem Bruder Ritchie machte er sich in der Berliner Gastronomie einen Namen und war insbesondere mit dem Café-Konzept „What do you fancy love?“ verbunden.

Seine Geschichte ist vor allem deshalb interessant, weil sie den Weg eines Menschen beschreibt, der trotz eines prominenten familiären Hintergrunds einen eigenen beruflichen Schwerpunkt gefunden hat. Von ersten Erfahrungen in der Gastronomie als Jugendlicher über die Eröffnung eigener Cafés bis zu aktuellen unternehmerischen Verbindungen lässt sich bei Giacomo Vogel eine klare Entwicklung vom Gastronomiepraktiker zum Unternehmer erkennen. Aktuelle Unternehmensdaten zeigen zudem, dass seine geschäftlichen Aktivitäten auch 2026 weiter dokumentiert sind.